Friedensmutig unterwegs sein
| „Drei Weise aus dem Morgenland folgen dem Stern und bringen dem Neugeborenen Jesuskind Gold, Weihrauch und Myrrhe, so steht es in der überlieferten alten Geschichte zum heutigen Tag der Heiligen Drei Könige. So unterschiedlich die drei daherkommen und so unterschiedlich ihre Geschenke für das Neugeborene auch sein mögen, sie sind gemeinsam unterwegs. Sie folgen einem hellen Licht. Darauf kommt es an. Heute endet die Weihnachtszeit. Aber Weihnachten hat uns beschenkt und Weihnachten wirkt nach. Weihnachten bleibt das Fest der Liebe und der Nächstenliebe. Die Strahlkraft von Weihnachten wirkt hinein in das neue Jahr. Ich bin sehr dankbar für das große kirchlich sichtbare Engagement der Weihnachtszeit hier bei uns in Schleswig-Holstein mit schönen vollbesetzten Gottesdiensten, Chorgesang, Konzerten und Krippenspielen, die ohne den gut abgestimmten Einsatz von Haupt- und Ehrenamtlern nicht denkbar wären. Ich habe mich gefreut über die viele liebe Weihnachtspost und über die vielen schönen Begegnungen insbesondere in dieser Zeit. Ob in den Familien, in Freundeskreisen, auf Weihnachtsmärkten, in Nachbarschaften, in Pflegeeinrichtungen oder in Krankenhäusern. Zusammenkommen, zusammen sein, gemeinsam singen, all das ist wichtig, um in der Begegnung die gegenseitige Wertschätzung und Verbundenheit zu erfahren und im konstruktiven Austausch zu bleiben. Die festlich geschmückten Häuser und Städte mit Kerzenschein und der Lichterglanz haben unsere Herzen erfreut. Die Sternsinger haben an vielen öffentlichen Gebäuden ihre Botschaft „Christus segne dieses Haus“ überbracht. All das strahlt hinein in eine Zeit voller Unsicherheiten und Ungewissheiten. Lassen Sie uns mit Epiphanias unseren Blick zuversichtlich ausrichten, gemeinsam friedensmutig und verantwortungsbewusst unterwegs sein. Begegnen wir unseren Herausforderungen und den Veränderungen dieser Zeit mit Aufgeschlossenheit und Klarheit. Gegenseitige Wertschätzung und ein respektvoller Umgang im Miteinander der Generationen und Nationen bleiben eine wichtige Voraussetzung für einen guten gesellschaftlichen Zusammenhalt. In diesem Sinne wünsche ich allen ein gesegnetes und gutes Neues Jahr 2026, “ so Anette Röttger abschließend. |