Lübecker Perspektivschulen profitieren vom Bildungsbonus

Anette Röttger, CDU-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Bildungsausschuss, zeigt sich erfreut, dass mit der Heinrich-Mann-Schule und der Julius-Leber-Schule zwei Lübecker Schulen zu den ersten 20 Perspektivschulen im Land zählen und nun mit erheblichen finanziellen Mitteln durch den Bildungsbonus unterstützt werden. 

 

Anette Röttger, CDU-Landtagsabgeordnete und Mitglied im Bildungsausschuss, zeigt sich erfreut, dass mit der Heinrich-Mann-Schule und der Julius-Leber-Schule zwei Lübecker Schulen zu den ersten 20 Perspektivschulen im Land zählen und nun mit erheblichen finanziellen Mitteln durch den Bildungsbonus unterstützt werden. 

Vorangegangen ist eine wissenschaftliche Studie des Leibniz-Instituts für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik, das Kriterien für die Einstufung als Perspektivschule festgelegt hat. Dazu zählt u.a. der Anteil der Schülerinnen und Schüler mit Deutsch als Zweitsprache, der Anteil mit sonderpädagogischem Förderbedarf, Kenntnisse in Mathematik und Deutsch sowie der Anteil der Klassenwiederholungen. 

„Die Perspektivschulen werden von den zusätzlichen Mitteln profitieren und sind damit gut aufgestellt für die Zukunft“, stellt Anette Röttger fest. Diese seien auf eine Förderung durch den Bildungsbonus besonders angewiesen, seien sie doch extremen Herausforderungen durch ihre Lage in einem sozial belasteten Umfeld ausgesetzt. „Die Lehrkräfte leisten hier Besonderes, die Einstufung als Perspektivschule schafft nun Möglichkeiten, dem Bildungsauftrag ein Stück gerechter zu werden“, so die Bildungspolitikerin weiter. 

„Besonders erfreulich ist“, so Röttger, „dass für die ersten 20 Perspektivschulen des Landes nicht nur für das Jahr 2019 bereits finanzielle Mittel zur Verfügung stehen, sondern diese mit insgesamt 50,3 Millionen Euro weiterlaufen bis zum Jahr 2024. Damit lässt sich langfristig sinnvoll planen“, so die Abgeordnete. So könnten neue Projekte ebenso angeschoben wie laufende weitergeführt werden. Auch könne zusätzliche Personal eingesetzt werden.“ 

„Die Förderung kommt also bei denjenigen an, die sie am nötigsten brauchen“, betont Röttger. Ob Unterstützung von Programmen wie „Niemanden zurücklassen“, Coachings oder musikalische Förderung – die Möglichkeiten des Bildungsbonus würden da greifen, wo bisher große Lücken im Bildungssystem vorherrschten. 

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